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AHA vs. BHA – Was ist der Unterschied und welcher passt zu deinem Hauttyp?

AHA vs. BHA – Was ist der Unterschied und welcher passt zu deinem Hauttyp?

AHA, BHA… jeder spricht darüber, aber nur wenige wissen genau, worin sie sich unterscheiden und wie man sie richtig anwendet.
In den sozialen Medien kursieren viele Peeling-Produkte mit vielversprechenden Vorher-Nachher-Bildern, doch wenn du dich näher damit beschäftigst, verlierst du dich schnell im Meer von Abkürzungen und Wirkstoffen.

Dabei sind AHA- und BHA-Säuren gar nicht kompliziert – man muss nur wissen, wofür sie da sind, wie sie wirken und wie sie zu deinem Hauttyp passen.
Wenn du verstehen möchtest, warum so viele sie lieben und wie sie dir helfen können, eine reinere, glattere und strahlendere Haut zu bekommen, bist du hier genau richtig.

Was sind AHA und BHA?

AHA- und BHA-Säuren sind chemische Peelings.
Im Gegensatz zu alten, schrubbenden (mechanischen) Peelings lösen sie chemisch die Bindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen – dadurch wird die Oberfläche sanft und gleichmäßig „abgetragen“, ohne die Schutzbarriere der Haut zu verletzen.

Ihr Ziel ist gleich: frischere, glattere, reinere Haut.
Aber in ihrer Wirkungsweise und ihrem Effekt gibt es einen wichtigen Unterschied:

  • AHA (Alpha-Hydroxysäure) ist wasserlöslich – wirkt auf der Hautoberfläche

  • BHA (Beta-Hydroxysäure) ist fettlöslich – dringt tief in die Poren ein

AHA-Säuren – die Erneuerer der Oberfläche

AHAs wirken in der oberen Hautschicht, daher eignen sie sich besonders für Menschen mit trockener, fahler, lebloser Haut.
Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und helfen, einen gleichmäßigeren Hautton, eine feinere Hautstruktur und mehr Strahlen zu erreichen.

Die häufigsten AHA-Säuren:

  • Glykolsäure – die intensivste; durch ihre kleine Molekülgröße dringt sie tiefer ein. Wirksam gegen Hautalterung, Flecken und raue Haut.

  • Milchsäure – milder und feuchtigkeitsspendend, ideal für trockene oder empfindliche Haut.

  • Mandelsäure – wirkt langsamer, ist aber sehr sanft und antibakteriell, daher gut für empfindliche oder zu Akne neigende Haut.

Nach der Anwendung von AHA wird die Haut glatt, weich und strahlend – wie eine neue Schicht. Deshalb nennt man AHA oft auch einen „Oberflächenpolierer“.

BHA-Säure – die Poren-Tiefenreinigerin

Die bekannteste und wirksamste BHA-Säure ist die Salicylsäure.
Da sie fettlöslich ist, dringt sie tief in die Poren ein, löst überschüssigen Talg und entfernt Verstopfungen.
Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend und antibakteriell, was besonders bei unreiner oder mitesseranfälliger Haut hilfreich ist.

Wenn deine Haut zu Glanz neigt oder du viele Mitesser an Nase oder Kinn bemerkst,
kann BHA die Lösung sein.
Sie reinigt nicht nur die Poren, sondern hilft langfristig, neue Verstopfungen zu vermeiden.

AHA und BHA zusammen – das Profi-Level

Wenn du beide Säuren einzeln gut verträgst, kannst du sie mit der Zeit auch kombinieren.
AHA wirkt auf der Hautoberfläche, BHA in der Tiefe – so bekommst du eine umfassende Reinigung und Erneuerung.
Ein gut formuliertes AHA+BHA-Produkt kann:

  • die Hautstruktur glätten,
  • Mitesser reduzieren,
  • Pigmentflecken aufhellen,
  • und insgesamt das Hautbild strahlender machen.

Allerdings ist die Kombination intensiver, deshalb sollte man sie nur schrittweise einführen und stets auf die Hautreaktion achten.

Die wichtigste Regel: SONNENSCHUTZ!

Chemische Peelings machen die Haut lichtempfindlicher.
Das ist kein Spaß – ohne Sonnenschutz können sich schnell Pigmentflecken oder Sonnenschäden bilden.
Wenn du also AHA oder BHA verwendest, ist jeden Morgen ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 (besser 50) Pflicht
nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über.

Wie baue ich es in meine Routine ein?

Abends:

  • Gesichtsreinigung
  • AHA- oder BHA-Peeling (mit Wattepad oder Händen auftragen)
  • Feuchtigkeitscreme

Morgens:

  • Reinigung
  • Leichte Feuchtigkeitspflege
  • Sonnenschutz

Starte mit 1–2 Mal pro Woche, und wenn deine Haut gut reagiert, kannst du die Häufigkeit langsam steigern.
Verwende sie abends nicht zusammen mit anderen starken Wirkstoffen (z. B. Retinol oder Vitamin C) – gönn deiner Haut eine Pause.

Nebenwirkungen und Tipps

In den ersten Wochen sind ein leichtes Brennen, Schuppen oder Rötungen ganz normal.
Wenn die Haut jedoch brennt, spannt oder dauerhaft gereizt ist, setze das Produkt ab und wähle eine mildere Variante (z. B. Milchsäure oder Mandelsäure).

Wichtig:

  • Kombiniere niemals mehrere Säuren gleichzeitig, wenn du nicht weißt, wie deine Haut reagiert.
  • Immer gut und ausreichend Feuchtigkeit spenden!
  • Deine Haut braucht Zeit, um sich zu gewöhnen – sichtbare Ergebnisse zeigen sich erst nach ein paar Wochen.
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